Am Freitag, den 20. März, wurden die Einheiten der Wasserrettung am Nachmittag nach Landsberg am Lech in den Bereich der Karolinenbrücke alarmiert. Grund hierfür war eine Person, die sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und von der Brücke in den ca. 8 Grad kalten Lech gesprungen war.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die Person auf dem Lechwehr festgestellt werden. Aufgrund der gefährlichen Strömungsverhältnisse und der Absturzgefahr wurde umgehend eine Sicherung eingeleitet. Den Einsatzkräften gelang es, die Person zügig zu sichern und aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Anschließend wurde sie dem Rettungsdienst übergeben und zur weiteren medizinischen Betreuung in ein Krankenhaus transportiert.
Bereits am darauffolgenden Samstag, den 21. März, wurden die Einsatzkräfte erneut zu einem Einsatz im Stadtgebiet alarmiert. Diesmal lag die Einsatzstelle etwa 500 Meter weiter nördlich im Bereich des Lechstegs. Passanten hatten dort Kleidungsstücke am Ufer aufgefunden und zudem beobachtet, dass sich vermeintlich Personen im Wasser befinden könnten.
Aufgrund der unklaren Lage wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben der Wasserwacht waren auch die Feuerwehr Landsberg sowie weitere Kräfte der Rettungsdienste im Einsatz. Zusätzlich kamen Drohnen zur Luftaufklärung sowie ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, um den betroffenen Flussabschnitt schnell und umfassend abzusuchen.
Der Lech wurde sowohl vom Ufer aus als auch wasserseitig intensiv abgesucht. Trotz der umfangreichen Maßnahmen und des koordinierten Zusammenwirkens aller eingesetzten Kräfte konnten jedoch keine Personen im Wasser festgestellt werden. Nach zwei Stunden wurde die Suche schließlich in enger Abstimmung mit der Polizei ergebnislos eingestellt.



