· Pressemitteilung

BRK Landsberg startet zweiten Bauabschnitt des Sozialzentrums in der Ehrenpreisstraße

Beim offiziellen Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt des Vroni-Döring-Hauses in der Ehrenpreisstraße (von links): Christine Ritter und Andreas Krämer (Architekturbüro Krämer), Alex Dorow (Kreisvorsitzender BRK Landsberg), Vroni Döring, Andreas Lehner (Kreisgeschäftsführer BRK Landsberg), Gerhard Inning (Herbert Maier Bau GmbH) und Stephan Niedermayer (Bauleitung).

Mit dem offiziellen Spatenstich startet das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Kreisverband Landsberg am Lech den zweiten Bauabschnitt seines Sozialzentrums in der Ehrenpreisstraße und setzt damit einen weiteren wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Kreisverbandes.

Bereits in den Jahren 2020 bis 2022 entstand auf dem ehemaligen Kasernengelände der erste Bauabschnitt des Sozialzentrums, das den Namen „Vroni-Döring-Haus“ trägt. Benannt wurde das Gebäude nach Vroni Döring, die das BRK Landsberg seit mittlerweile mehr als 70 Jahren mit ihrem außergewöhnlichen Engagement prägt und bis heute aktiv begleitet. Sie war auch beim offiziellen Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt anwesend. 
Im ersten Bauabschnitt wurden eine Tagespflege mit 22 Plätzen sowie die Räumlichkeiten für den ambulanten Pflegedienst des BRK Landsberg geschaffen. Darüber hinaus entstanden ein Lehrsaal, neun Mitarbeiterwohnungen und Büroflächen für die Verwaltung. Zudem ist die Landsberger Tafel e.V. als Mieter im Gebäude untergebracht.

Der nun begonnene zweite Bauabschnitt war von Anfang an in die Gesamtplanung integriert. Mit dem Erweiterungsbau entstehen moderne Büroflächen für die Kreisgeschäftsstelle des BRK Landsberg sowie zwei weitere Wohnungen für Mitarbeitende.

„Mit dem zweiten Bauabschnitt vollenden wir einen wichtigen Teil unserer langfristigen Standortentwicklung. Wir schaffen moderne und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden und bündeln unsere Verwaltung an einem zentralen Ort. Gleichzeitig leisten wir mit zusätzlichen Mitarbeiterwohnungen einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung und -bindung in unserer Region“, betont Andreas Lehner, Kreisgeschäftsführer des BRK Landsberg.

Die derzeitige Kreisgeschäftsstelle in der Max-Friesenegger-Straße 45 befindet sich in einem Gebäude aus dem Jahr 1962. Das Gebäude entspricht in vielen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne Verwaltung. Zudem reichen die vorhandenen Flächen aufgrund des kontinuierlichen Wachstums des Kreisverbandes nicht mehr aus. Bereits 2023 mussten zusätzliche Büroräume angemietet werden.

Auch die fehlende Barrierefreiheit stellt eine Einschränkung für Kundinnen und Kunden dar. Mit dem Neubau werden diese Defizite nachhaltig behoben. Künftig können die bislang auf drei Standorte verteilten Verwaltungsbereiche an einem zentralen Ort zusammengeführt werden. Dies verbessert die Zusammenarbeit, verkürzt Wege und schafft eine effiziente Grundlage für die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes in Landsberg.

Der Erweiterungsbau wird unmittelbar an das bestehende Sozialzentrum angebunden. Die Planung stammt vom Landsberger Architekten Andreas Krämer. Der Neubau orientiert sich gestalterisch am bestehenden Gebäude und fügt sich harmonisch in das Gesamtensemble ein.

Wie bereits beim ersten Bauabschnitt wird auch der neue Gebäudeteil auf Säulen errichtet. Dadurch entstehen zusätzliche Parkmöglichkeiten unter dem Gebäude, während auf eine kostenintensive Tiefgarage verzichtet werden kann. Insgesamt stehen auf dem Grundstück künftig rund 50 Stellplätze zur Verfügung.

Im Erdgeschoss sind ein barrierefreier Eingangsbereich mit Aufzug sowie Technikräume vorgesehen. Im ersten Obergeschoss entstehen moderne Büroflächen für etwa 30 Arbeitsplätze, die direkt mit den bestehenden Verwaltungsbereichen verbunden werden. Im zweiten Obergeschoss werden zwei Mitarbeiterwohnungen mit jeweils rund 60 Quadratmetern Wohnfläche realisiert.

Mit dem zweiten Bauabschnitt stärkt das BRK Landsberg seine Infrastruktur nachhaltig und schafft optimale Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung des Kreisverbandes. Gleichzeitig werden die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden deutlich verbessert und zusätzlicher, dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum geschaffen. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist nach aktueller Planung für Ende 2027 vorgesehen.